Schwester Huf

Der Name kommt nicht von ungefähr!

Mit den Hufen fest im Leben: Shetlandpony Mary und Norikermix Betty.
Hufe? Ponyliebe total: Shetty Mary und Noriker-Ponymix Betty. Bild: Manja Hagen

Schwester Huf bin ich, Gloria Himmelstoß, geboren 1984 in Hamburg. Mit meiner Familie lebe ich auf unserer privaten Interpretation von Bullerbü im südlichen Speckgürtel von Hamburg. Natürlich mit Hund, Katze, Maus (eigentlich Kaninchen) und unseren Ponys Betty und Mary.

Mehr als mein halbes Leben habe ich mit Ponys verbracht. Bereits in meinem fünften Lebensjahr begann ich mit dem Reiten.

Meine Ponyliebe (Ja! Ponys!) hielt. Ich bekam als Teeny von meinen Eltern mein erstes Kleinpferd ermöglicht: Farfarella-Samir, eine Araberstute im Endmaß. Hufe waren für mich einfach ein Teil des Pferdes. Scheinbar verlief alles recht problemlos. Denn genauere Erinnerungen habe ich an ihre Hufe nämlich nicht.

Hufe – mehr als nur ein Klotz am Bein

Eher aus einer Zwangslage heraus habe ich mich mit dem Einzug von Mary, unserer Shetlandponystute, mit Hufen beschäftigt. Denn wir hatten in den Rehe-Lostopf gegriffen. Natürlich haben wir alles verändert für das kleine Pony: Haltung, Ernährung, Bewegung. Heute regeln wir alles rund um unsere Ponys als Selbstversorger in der Familie.

Nachdem meine damals Hufpflegerin erkrankte und wir insgesamt drei Reheschübe hinter uns hatten, musste eine Lösung her: Ich besuchte meinen ersten Hufkurs und bearbeitete fortan meine Ponys selber. Die Hufsituation verbesserte sich deutlich. Bis heute ist Mary sogar schubfrei geblieben!

Meine Leidenschaft war entbrannt und ich suchte nach einem passenden Ausbildungsinstitut, um den Wissensdurst in Sachen Huf zu stillen. Ich wollte wirklich alles wissen über Hufe. Mehr dazu findet ihr unter meiner Arbeitsweise.

Wieso eigentlich SCHWESTER Huf?

Nicht nur gesunde Hufe sind wichtig, Spaß muss sein!
Nicht nur Hufe, der Spaß mit den Ponys kommt nicht zu kurz. Bild: Manja Hagen

Zugegeben, es gibt auch ein Leben neben den Ponys. So habe ich bisher mein gesamtes Arbeitsleben im Bereich der Pflege von Menschen verbracht – ich bin examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. Die letzten Jahre bis zu meiner Hufpflege-Ausbildung habe ich zwar nicht mehr am Bett verbracht, sondern in leitender Funktion. Doch die Pflege von Menschen gehört in meinem Hauptberuf untrennbar zu meinem Leben. Und diese Arbeit ermöglicht es mir jetzt, meinen Traum vom Huf zu leben. Zugunsten von Schwester Huf bin ich an das Pflegebett zurück gekehrt und lebe seitdem mit einer gut funktionierenden Hybriderwerbstätigkeit.

Meine berufliche, pflegerische Prägung lässt sich bestens mit der Hufpflege vereinbaren. Unter anderem nutze ich mein geschultes Auge, um viele Schlüsse aus einer guten Krankenbeobachtung abzuleiten. Insbesondere die ganzheitliche Betrachtung ist für mich von zentraler Bedeutung!

Übertragen auf Equiden bedeutet das: Hufsituation erfassen, Gliedmaßenstellung, Besonderheiten im Exterieur, Gangbild und Umgebungsfaktoren zu analysieren. Und von dieser Grundlage leite ich den Handlungsbedarf für die Barhufbearbeitung und -korrektur ab.

Schwester Huf: „Ein gesundes Pferd braucht ein gesundes Fundament. Und das sollten gesunde Hufe sein.“